

Wann findet der nächste Informationsabend statt? Welche weiteren Informationsangebote gibt es?
Unseren Informationsabend bieten wir stets im Herbst eines Jahres an. Er wird in allen Schulen, aber auch in der Presse bekannt gemacht. In diesem Jahr findet er statt am Montag, 28. November 2011, um 18.00 Uhr, in der Eugen-Reintjes-Schule, Hameln, Breslauer Allee 1. Die nächste Informationsmöglichkeit besteht wieder während unseres Beratungsnachmittages am Donnerstag, 02. Februar 2012!
Näheres jeweils unter "Berufliches Gymnasium aktuell".
Aktuelle Frage: Kann ich aus der Klasse 11 des allgemein bildenden Gymnasiums zum Beruflichen Gymnasium wechseln?
Näheres unter "Häufig gestellte Fragen".
Was ist ein Berufliches Gymnasium bzw. Fachgymnasium?
Hören Sie das Telefoninterview des Lokalsenders RADIO AKTIV mit dem Abteilungsleiter Berufliches Gymnasium, Falko Kruse, am 08.11.2007.
Was ist ein Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales?
Das Berufliche Gymnasium, das bisherige Fachgymnasium, versteht sich als Alternative zu den allgemeinbildenden gymnasialen Oberstufen. Das Berufliche Gymnasium wählt dazu den berufsbezogenen Weg zur Allgemeinen Hochschulreife. Das Berufliche Gymnasium vermittelt eine allgemeine Grundbildung und verschafft darüber hinaus eine berufsbezogene Schwerpunktbildung.
Im Beruflichen Gymnasium werden Schülerinnen und Schüler während eines dreijährigen Bildungsgangs in den Jahrgängen 11 bis 13 unterrichtet. Den Schülerinnen und Schülern ermöglicht das Berufliche Gymnasium einen Neuanfang. Die Klassen werden neu zusammengesetzt. Neue Schwerpunktfächer unterstützen den Neustart. Der Neuanfang schafft gute Chancen, seine Ziele zu verwirklichen.
Allgemeine Hochschulreife
Wie jede gymnasiale Oberstufe befähigt der erfolgreiche Besuch des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales zum Studium an allen Hochschulen der Bundesrepublik, sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen.
Berufsbezogene Schwerpunktbildung
Mit der Anmeldung entscheidet sich der künftige Schüler oder die neue Schülerin entweder für den Schwerpunkt Ökotrophologie, den Schwerpunkt Sozialpädagogik oder den Schwerpunkt Gesundheit-Pflege.
Mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie entscheidet sich der Schüler / die Schülerin für das naturwissenschaftliche 1. Prüfungsfach Ernährung mit Themen wie Ernährungsmedizin oder Biochemie der Ernährung. Dass falsche Ernährung nicht nur krank macht, sondern auch teuer ist - für den einzelnen wie für die Gesellschaft -, unterstreicht die Bedeutung eines solchen Faches in der heutigen Welt.
Im Schwerpunkt Sozialpädagogik legt sich die künftige Abiturientin oder der Abiturient auf das 1. Prüfungsfach Pädagogik-Psychologie fest.
Mit dem Schwerpunkt Gesundheit-Pflege entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler dafür, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Handlungsstrategien zu erwerben, die sie befähigen, durch individuelles Verhalten zur eigenen Gesundheit und zur Gesundheit anderer beizutragen und die bestehenden Möglichkeiten in einem Gesundheitsvorsorgesystem zu nutzen, um Gesundheit für sich und andere effektiv herbeizuführen. 
Der Berufsbezug wird durch weitere berufsbezogene Fächer ergänzt. Für alle drei Schwerpunkte sind das Betriebs- und Volkswirtschaft und Informationsverarbeitung sowie das Fach Praxis. Weitere allgemeinbildende Fächer runden das Angebot ab.
Fachbezogene Studiengänge und Berufsziele des Schwerpunktes Ökotrophologie könnten u.a. Lebensmittelingenieurin, Ökotrophologe, Berufsschullehrkraft mit dem Fach Ernährung (Lebensmittelwissenschaft), Ärztin, Humanbiologe, Diätassistent/in sein.
Die Absolventinnen und Absolventen des Schwerpunktes Sozialpädagogik entwickeln einen Kenntnisvorsprung für Studiengänge im pädagogischen / psychologischen und medizinischen Bereich. Sie erhalten frühzeitig vor Beginn eines Studiums Einblicke in Inhalte, Strukturen und Denkweisen dieser Fachdisziplinen.
Der Schwerpunkt Gesundheit-Pflege erleichtert sowohl ein Studium als auch eine Ausbildung im medizinischen, pflegerischen und sozialpflegerischen Bereich.
Der neue Schwerpunkt berücksichtigt Veränderungen der demographischen Entwicklung und den fortschreitenden Erkenntnisgewinn der medizinischen Forschung, die auch neue Studiengänge entstehen lassen, z. B. Public Health, Pflegemanagement, Gesundheitsökonomie, Lehramt an beruflichen Schulen (Schwerpunkt Gesundheit-Pflege).
Die berufsbezogene Schwerpunktbildung hilft den Schülerinnen und Schülern bei der Studien- oder Berufswahl; der Schulbesuch des früherenFachgymnasiums und jetzigen Beruflichen Gymnasiums schränkt aber in keiner Weise bei der Wahl eines Studienfaches oder Berufes ein. Die freie Wahl bleibt - wie bei der Schwerpunktsetzung der allgemein bildenden Oberstufe des Gymnasiums - durch die allgemeine Hochschulreife erhalten.
Organisation des Schulbesuches
Das Schuljahr beginnt am 1. August eines jeden Jahres; Unterrichtsbeginn ist der erste Tag nach den Sommerferien.
