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Elisabeth-Selbert Schule Hameln

Elisabeth-Selbert-Schule

Was vorab zu sagen ist

Mit diesem vorliegenden Schulprogramm möchte die Elisabeth-Selbert-Schule als berufsbildende Schule allen interessierten Leserinnen und Lesern einen Einblick in den gegenwärtigen Stand ihrer Arbeit, in den laufenden Schulentwicklungsprozess und in die sich daraus ergebenen Perspektiven geben.

Im Schuljahr 2000/2001 wurde das erste Schulprogramm erarbeitet, das von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft und den außerschulischen Partnern sehr positiv aufgenommen wurde. Dieses war ein wichtiger Schritt für die Qualitätsentwicklung an der Schule.

In einer lernenden Organisation, wie sich die Elisabeth-Selbert-Schule versteht, erfolgt eine ständige Weiterentwicklung im Sinne der zyklischen Entwicklung durch Bestandsaufnahme, Identifizierung von Stärken und Verbesserungsbereichen, Umsetzung und Bewertung. Somit war es die logische Folge, das Schulprogramm zu überarbeiten.

Mit diesem Schulprogramm wurde für die Schule eine Grundlage erarbeitet, die dem zukünftigen Handeln Orientierung verleiht. Die Arbeit am Schulprogramm rückt die Unterrichtsentwicklung in den Mittelpunkt, um die Qualität von Bildung und Erziehung zum Wohle der Schülerinnen und Schülern zu optimieren. Für außerschulische Partner entspricht die Schule hiermit ihrem Auftrag, die gute und gesellschaftliche wichtige Arbeit zu dokumentieren und offen zu legen.

Mein besonderer Dank geht

  • an das Kollegium der Elisabeth-Selbert-Schule, das diese Veränderungen herbeigeführt hat,

  • die Schulentwicklungsgruppe, die in erster Linie mitverantwortlich für den konstruktiven Prozessverlauf ist,

  • unsere Begleiter und Berater, die uns im Prozess unterstützt haben, besonders zu erwähnen sind Frau Collatz, Herr Kotter und Herr Temme

  • die Unterstützer im Projekt "Qualitätsentwicklung in Netzwerken" und im Schulversuch "Regionales Kompetenzzentrum".



Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Freude beim Entdecken der Elisabeth-Selbert-Schule und hoffe auf kritische und konstruktive Rückmeldungen, damit der begonnene Weg der Schulentwicklung erfolgreich fortgesetzt werden kann.

Gisela Grimme

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Wer wir sind

Schülerzahl / Kollegium / Einzugsgebiet / Lage
Die Elisabeth-Selbert-Schule Hameln ist eine berufsbildende Schule mit drei Standorten in Trägerschaft des Landkreises Hamel-Pyrmont, die von Frau Grimme und stellvertretend von Herrn Habenicht geleitet wird. Die selbständige Leitung der Abteilungen erfolgt standort-bezogen und obliegt den zuständigen fünf Koordinatorinnen und Koordinatoren sowie einigen Funktionsträgern. Es werden zur Zeit ca. 1600 Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Schulformen von ca. 120 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet. Das Einzugsgebiet der Schule ist die Stadt Hameln und der Landkreis Hameln-Pyrmont sowie angrenzende Landkreise und die Region Hannover. Die Standorte Münsterkirchhof und Langer Wall befinden sich im Zentrum von Hameln, der Standort Thibautstraße liegt am westlichen Standrand.

Anpassung der Bildungsangebote / Erreichbarkeit
Im Hinblick auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen werden diese Bildungsangebote ständig reflektiert und den neueren Gegebenheiten angepasst. Die für Schulkontakte notwendigen Informationen können dem Impressum entnommen werden.

Geschichte der Schule / Namensgeberin / Bezug zum Grundgesetz
Am 01.08.1982 wurden die Schule für Frauenberufe und die Landwirtschaftliche Lehranstalt zur Lehranstalt für Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Sozialpädagogik zusammengelegt. Seit 1999 trägt die Schule den Namen Elisabeth-Selbert-Schule. Frau Selbert, die 1948 in den parlamentarischen Rat zur Mitwirkung am Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland berufen wurde, engagierte sich für die Formulierung des Absatzes 2 im Artikel 3 des Grundgesetzes

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt."

Sie setzte sich weiterhin dafür ein, dass dieser Verfassungs-leitsatz auf allen gesellschaftlichen Ebenen verwirklicht werden sollte. Neben ihrem Kampf für die Rechte der Frauen war ihr besonderes Anliegen, dass insbesondere Frauen und Jugendliche in demokratischen Parteien mitarbeiten sollten.

Lernende Organisation / Öffnung nach außen
Die Mitglieder der Schulgemeinschaft der Elisabeth-Selbert-Schule stellen die Unterrichtsentwicklung als zentralen Punkt der Qualitätsentwicklung der Schule in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, sie wollen sich als lernende Organisation weiter entwickeln. Die Veränderung der Unterrichtsmethoden und die Ausstattung der Schule tragen dazu bei. Der Schwerpunkt liegt auf den gesamtschulischen Aspekt und dem weiteren Zusammenwachsen der drei Standorte der Schule unter dem partnerschaftlichen Aspekt im Sinne von Elisabeth Selbert. Dazu gehören ein vielfältiges Schulleben und die Öffnung nach außen. Es bestehen zahlreiche Kontakte zu den außerschulischen Partnern.

Schulpartnerschaften / Kollegium
Vor dem Hintergrund eines ganzheitlich europäischen Bildungsaustausches unterhält die Elisabeth-Selbert-Schule Schulpartnerschaften zu einem polnischen Gymnasium in Wadowice und einer berufsbildenden niederländischen Schule in Goes. Die Ziele dieser Austauschmöglichkeiten sind nicht nur die Vertiefung der sprachlichen Kompetenz, sondern auch die Förderung der menschlichen Verständigung in gegenseitiger Toleranz und Achtung.

Besonderheiten des Personals
Im Kollegium spiegelt sich eine große Bandbreite und Vielfalt der Qualifikationen wider. Beim Personaleinsatz werden die unterschiedlichen Stärken der Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt und gefördert. So sind hier ein Leiter des Schulbüros, ein Schulsozialarbeiter und zwei Schulassistenten tätig, weiterhin gibt es fünf Schulsekretärinnen, drei Hausmeister und die Reinigungskräfte. Zusätzlich werden zahlreiche Maßnahmen des Arbeitsamtes für weitere Kräfte genutzt, um die Schulorganisation zu verbessern. Die Neuorganisation der schulischen Verwaltung zur weiteren Qualitätsverbesserung findet fortlaufend statt.

Unterrichtsversorgung / Schulabschlüsse / Durchlässigkeit des Schulsystems
Die Unterrichtsversorgung an der Elisabeth-Selbert-Schule hat sich im Vergleich zum letzten Schuljahr leicht verbessert, liegt aber mit ca. 90 % noch nicht im zufriedenstellenden Bereich. Die Schule bietet eine große Vielfalt von Abschlüssen im berufsbildenden Schulwesen an. Durch aufeinander aufbauende Bildungsangebote können unterschiedliche berufliche, berufsqualifizierende und schulische Abschlüsse angestrebt werden, so dass eine Durchlässigkeit innerhalb des eigenen Schulsystems gewährleistet ist.

Schülerschaft / Beratungskonzept / Elternvertretung
Neben dem Angebot einer umfassenden qualifizierten Bildung ist es der Elisabeth-Selbert-Schule ein besonderes Anliegen, alle Schülerinnen und Schülern, besonders auch lernschwachen und sozial benachteiligten Jugendlichen, in ihrer Persönlichkeitsbildung zu beraten und zu unterstützen. Ein umfassendes Beratungskonzept, das unter anderem auch eine Konfliktlotsenausbildung und deren Arbeit umfasst, ist eingeführt. Die engagierte Schülervertretung wird in die Arbeit der Schule auf allen Ebenen einbezogen. Da der überwiegende Teil der Schülerschaft die Volljährigkeit erreicht hat, ist die aktive Mitarbeit der Eltern nur in einigen Bereichen der Schule vorhanden, wird aber dennoch als sehr wertvoll angesehen.

Herausforderungen und Chancen / Geänderte Rahmenrichtlinien / Wettbewerb mit anderen Schulen
An der Schule werden zahlreiche Aspekte als spezielle Herausforderungen und gleichzeitig als Chancen betrachtet. Die Arbeit an drei Standorten ermöglicht kleinere Kollegien und übersichtliches Arbeiten, bedeutet aber auch immer eine besondere Anforderung an die Organisation und Kommunikation. Ein Einsatz der einzelnen Kolleginnen und Kollegen über zwei Abteilungen hinaus und häufiger Standortwechsel innerhalb des Schultages werden möglichst vermieden. Neue Anforderungen stellen geänderte Rahmenrichtlinien dar, die ein stärkeres Zusammenwachsen der Theorie- und Praxisfächer hin zum berufsbezogenen Unterricht in Lernfeldern erforderlich machen. Der Wettbewerb mit anderen Schulen bei teils steigenden Schülerzahlen, aber teils auch weniger gefragten Bildungsgängen sind Herausforderungen, denen sich die Schule zukünftig stellen wird.

Teilnahme an Projekten
Als Unterstützung in dieser Entwicklung wurden in den letzten Jahren einige ausgeschriebene Pilotprojekte des Landes Niedersachsen durchgeführt und die schulische Qualitätsarbeit intensiviert. Die Einrichtung der Schulentwicklungsgruppe mit neun Lehrkräften, die aus Schulleitung und allen Abteilungen kommen, und die Einigung auf einen pädagogischen Gesamtkonsens trugen erheblich dazu bei. Erste Erfahrungen mit der Qualitätsentwicklung wurden im Projekt "Qualitätsentwicklung in Schulen und Schulsystemen" (QuiSS 1999 - 2002) gesammelt. Im Projekt "Qualitätsentwicklung in Netzwerken" (2002 - 2005) ist es nun Ziel, den Unterricht an der Schule und die Schlüsselqualifikationen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und schulische Netzwerkarbeit zur Unterstützung heranzuziehen.

Noch umfassender ist der Schulversuch "Regionales Kompetenz-zentrum" (ProReKo) von 2003 bis 2008, in dem die Schule größere Selbständigkeit und Gestaltungsspielräume erprobt und damit noch stärker als bisher in die Lage versetzt wird, sich selbst weiter zu entwickeln und neue organisatorische, kooperative, personelle und curriculare Anforderungen zu erproben.

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Was uns wichtig ist

Grundlage Nds. Schulgesetz / Leitbild
Die pädagogische Grundhaltung des Kollegiums der Elisabeth-Selbert-Schule basiert auf dem Bildungs- und Erziehungsauftrag des Niedersächsischen Schulgesetzes und orientiert sich an folgendem Leitbild:

Leitbild der Elisabeth-Selbert-Schule

Partnerschaft ist unser Konzept:

1) Wir sind Ihr Partner für eine qualifizierte berufliche Ausbildung.
2) Wir kümmern uns verantwortlich umeinander.

  • Wir streben nach Qualitätsentwicklung und -sicherung bezogen auf Ausbildung und Unterricht.

  • Wir wollen die Unterrichtsorganisation optimieren.

  • Wir wollen Schlüsselqualifikationen vermitteln.

  • Wir streben eine Kommunikation an, die ungestört und effektiv ist.

  • Wir tragen dem Bedürfnis nach Beratung und Unterstützung Rechnung und bauen entsprechende Strukturen auf.

  • Wir handeln umweltverträglich.


3) Wir behandeln einander mit Wertschätzung.
4) Wir richten uns nach demokratisch aufgestellten Regeln.
5) Wir gestalten das Schulleben gleichberechtigt.
6) Wir arbeiten in Teams.

Partnerschaftlicher Umgang
Der partnerschaftliche Umgang aller in der Schule tätigen und lernenden Menschen sowohl untereinander als auch mit allen außerschulischen Personen und Institutionen ist Mittelpunkt des Leitbildes. Aufgrund des pädagogischen Verständnisses hat der zweite Leitsatz ein besonderes Gewicht.

Ideale
Das Leitbild wird als anzustrebendes Ideal erachtet. Dieses Streben wird an folgendem Zitat von Carl Schurz verdeutlicht: "Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie der Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen."

Präzisierung der Leitsätze
Das dieser Schule eigene Leitbild dient als Orientierung für die pädagogische Arbeit. Einige der aufgeführten Leitsätze wurden im Zuge des Schulversuchs "Regionales Kompetenzzentrum" (ProReKo) noch weiter präzisiert, in Übereinstimmung mit den Leitsätzen noch verfeinert und zu einem Globalziel ausformuliert. Nach der im Folgenden dargestellten Bestandsaufnahme werden die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele dargestellt.

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Was wir erreicht haben

Externe Evaluation / Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen
Als Pilotschule zur Schulprogrammentwicklung im Rahmen des Pilotprojektes "Qualitätsentwicklung in Schulen und Schulsystemen" (QuiSS) führte die Elisabeth-Selbert-Schule im Frühjahr 2002 eine externe Evaluation durch. In den beiden Evaluationsbereichen "Schülermitbestimmung unter besonderer Berücksichtigung des Schullebens" und "Struktur des Organisationsplanes" gab es positive Rückmeldungen der drei Evaluatoren.

Die Empfehlungen zur Weiterarbeit wurden im Falle des ersten Evaluationsbereiches kurze Zeit später in einem konkreten Maßnahmenplan umgesetzt. Die Ergebnisse und Empfehlungen zum zweiten Evaluationsbereich mündeten in die Einrichtung einer Projektgruppe, die bis zum Jahre 2004 den Aufbau der Organisation, die Prozess- und Funktionsbeschreibungen im Sinne eines funktionierenden Qualitätsmanagements erarbeitet und deren fortlaufende Überprüfung und Verbesserung gewährleistet.

Weitere Arbeitsergebnisse aus dem QuiSS-Projekt
Zu den weiteren Arbeitsergebnissen, die aus diesem Projekt resultieren, gehören neben den Erfahrungen mit der Schulprogrammarbeit und der externen Evaluation ein funktionierender Haushaltsausschuss, der bisher die Eigenverwaltung im Verwaltungs-, Vermögenshaushalt und kleinen Bauetat managt, eine neue Schulordnung, ein gesamtschulisches Konzept zur Leistungsbewertung, Qualifizierungsmaßnahmen der Lehrkräfte am PC, der Aufbau einer ansprechenden Darstellung im Internet, ein Beratungskonzept, die Gestaltung der Klassenräume und die Einführung von Beratungstagen.

Zu den Themen Fortbildungskonzept, neue Unterrichtsmethoden und Informationsfluss innerhalb der Schule wurden erste Arbeitsergebnisse erzielt. Maßnahmen des Energiespar- und Abfallvermeidungs- bzw. -trennungskonzeptes konnten im Rahmen der Arbeit zur "Umweltschule in Europa" weitgehend umgesetzt werden.

Pilotprojekt "Qualitatsentwicklung in Netzwerken / Pädagogische Entwicklungsbilanz / Unterrichtsentwicklung nach "Schule und Co"
Eine weitere Bestandsaufnahme erfolgte im Pilotprojekt "Qualitätsentwicklung in Netzwerken": Die pädagogische Entwicklungsbilanz (PEB) brachte 2002 und 2003 Ergebnisse aus der Mitarbeiter-, Schüler- und Ausbildungsleiterbefragung. Die Befragung der Ausbildungsleiter/-innen verschiedener Betriebe ergab Handlungsbedarf auf dem Gebiet der Information und Kommunikation.

Bemerkenswert ist, dass sich das Kollegium über ein gemeinsames Schulprofil einig ist und sich mehrheitlich Zeit für persönliche und soziale Belange ihrer Schüler/-innen nimmt. Mit dem Schulmanagement sind die Lehrkräfte zufrieden. Handlungsbedarf ergibt sich besonders beim bisher überwiegend lehrerzentrierten Unterricht und der Lehrerkooperation sowie der Kommunikation.

Die gemeinsame Lernfeldarbeit in den einzelnen Teams und die Umsetzung der Bausteine "Methoden-, Kommunikations- und Teamentwicklung" mit den Herforder Trainern von "Schule und Co", unterstützt durch Fortbildungsmaßnahmen für zwei Drittel des Kollegiums, haben schon erste Schritte zu positiven Veränderungen gebracht.

Fortbildung im Projektmanagement
Die Schulung der Schulentwicklungsgruppe im Projektmanagement innerhalb des Netzwerkes und weitere Fortbildungen der Funktionsträger und Teamsprecher zu diesem bedeutenden Thema tragen zu der Verbindlichkeit der angestrebten Ziele durch Schulung, Umsetzung, Evaluation und Implementation bei.

Fortbildungen der Schulleitung
Die Schulleitungsebene führte bzw. führt ebenfalls zahlreiche Maßnahmen und Fortbildungen durch. Genannt seien hier die Neuorganisation der Aufgaben der Schulleitung im Zuge einer Supervision und eine gemeinsame Fortbildung mit Vertretern des Personalrates zum Thema "Jahresgespräche". Weitere Qualifikationen sind bereits im Projekt ProReKo besucht bzw. gebucht

Schulentwicklung nach dem EFQM-Modell / Ausbildung von Assessoren / Konsensmeeting
Im Rahmen von "ProReKo" legten sich die Mitglieder der Schulgemeinschaft auf die Schulentwicklung nach dem "EFQM-Modell" (European Foundation for Quality Management) fest.

Dieses Modell, das alle relevanten Aspekte der Qualität zur Weiterentwicklung einer Organisation betrachtet und zur Auslobung des "European Quality Awards" konzipiert ist, trägt nun auch in Schulen als Grundlage zur systematischen Verbesserungsarbeit durch regelmäßige Selbst- und Fremdbewertung bei.

An der Elisabeth-Selbert-Schule wurden insgesamt zehn Assessoren ausgebildet. Aus der Aufstellung der Ist-Situation im Kursbuch ergaben sich Stärken und Verbesserungsbereiche der Schule. Daraus wurden in einem durchgeführten Konsensmeeting die zu treffenden Maßnahmen unter großer Kollegiumsbeteiligung und mit zwei Vertretern der Schülerschaft abgeleitet und priorisiert.

Die Ergebnisse dieses gewichteten Maßnahmenkataloges sowie die bisherigen Erkenntnisse aus den aufgeführten Bestandsaufnahmen bildeteten die Grundlage für die Erarbeitung des Globalzieles, der Leistungsversprechen mit den zugehörigen Erfolgskriterien und erforderlichen Maßnahmen und Arbeitspakete nach "ProReKO", die in den folgenden Kapiteln dieses Schulprogramms dargestellt sind.

Erreichte Auszeichnungen / Feste Bestandteile wie Projekte und Aktionen
Neben den erreichten gesamtschulischen Auszeichnungen wie "Umweltschule in Europa" und aktuell "Schule ohne Rassismus" und gewonnenen Wettbewerben in einigen Fachdisziplinen gibt es feste Bestandteile wie Projekte und Aktionen im Schulalltag, die das Bild der Elisabeth-Selbert-Schule prägen. Gute Beispiele hierfür sind:

  • das Kinderfest im Bürgergarten (alle zwei Jahre)

  • die gesamtschulische Projektwoche (im Zweijahresrhythmus)

  • die Schulweihnachtsfeier

  • die gemeinsamen Abschlussfeiern

  • zahlreiche weihnachtliche Aktivitäten mit außerschulischen Partnern.



die Unterstützung durch den Förderverein und den Altschülerverein der Abteilung Agrarwirtschaft Im Jahrbuch der Schule sind dazu nähere Informationen erhältlich.

Hinweise auf Dokumentationen
Die in diesem Kapitel zusammengefassten Ergebnisse der zurückliegenden Bestandsaufnahmen sind in ihren Einzelheiten in den "Pädagogischen Entwicklungsbilanzen" (PEB-Auswertungen), dem externen Evaluationsbericht, den Gesamtkonferenzprotokollen, dem Jahrbuch, den Internetseiten dokumentiert. Die Schulleitung ist der Ansprechpartner für nähere Informationen.

Fazit
Als Fazit aus den aufgeführten Bestandsaufnahmen lässt sich eine Aufgeschlossenheit und Offenheit gegenüber Veränderungen und der Qualitätsentwicklung ableiten, verbunden mit Erfahrungen Erkenntnissen auf diesem Gebiet und Arbeitstrukturen und Vorgehensweisen, die für den Prozess der weiteren gesamtschulischen Entwicklung hin zu einer selbständigen Schule hilfreich und wertvoll sind.

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Was wir uns vorgenommen haben

Schulversuch ProReKo
Da die Elisabeth-Selbert-Schule sich schon vor einigen Jahren die mittelbare und unmittelbare Verbesserung der schulischen Qualität gewidmet hat und sich auch an Pilotprojekten zur Erprobung neuer schulischer Gegebenheiten in Niedersachsen beteiligt und entsprechende Strukturen aufgebaut hat, war es konsequent, sich für den Schulversuch "Regionales Kompetenzzentrum" (ProReKo) zu bewerben, zumal sie als berufsbildende Schule in der heutigen Zeit durch eine schnelle Entwicklung der Berufs- und Arbeitswelt vor ständig neuen Herausforderungen steht.

Dieser Schulversuch, der auch als Modernisierungskonzept für die Berufsbildenden Schulen angesehen werden kann, ermöglicht der Schule größere Selbständigkeit und Gestaltungsspielräume.

Zielvorgaben im Schulversuch
Weitreichende Maßnahmen tragen zur Umsetzung bei:

  • vollständige personalrechtliche Befugnisse

  • Verwaltung der Haushaltsmittel des Landes und des Schulträgers in einem Budget

  • Einsatz von Verwaltungspersonal in der Schule durch Nutzung eigener Ressourcen

  • Geänderter Status der Schule durch Berufung eines Beirates als Beratungsorgan und eines Schulvorstandes als Lenkungsorgan

  • Fort- und Weiterbildung in ggf. auch privatrechtlicher Form



Visionen / Globalziele
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und die Zielvorgaben innerhalb der Arbeitsfelder von "ProReKo" zu verwirklichen, hat die Elisabeth-Selbert-Schule ihre Visionen für die Umsetzung dieses Schulversuchs in der Agenda 2008 formuliert.

Das Globalziel, welches vom Kollegium und Schülervertretern erstellt und von den Mitgliedern der Gesamtkonferenz abgestimmt wurde, umfasst auf der Grundlage des Erziehungs- und Bildungsauftrages des Nds. Schulgesetzes und des Leitbildes der Schule folgende fünf Punkte:

    1. Die Elisabeth-Selbert-Schule bietet als regionales Kompetenz-zentrum eine umfassende berufliche Bildung und Weiterbildung an.
    2. Die Elisabeth-Selbert-Schule führt einen gleichberechtigten Dialog mit Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft und verhält sich dabei kundenorientiert.
    3. Die Elisabeth-Selbert-Schule sichert die Qualität von Bildung und Erziehung und überprüft diese systematisch.
    4. Die Elisabeth-Selbert-Schule verwirklicht eine demokratische Zusammenarbeit in selbständigen und verantwortlichen Teams.
    5. Die Elisabeth-Selbert-Schule gewährleistet die Zufriedenheit aller an der Schulentwicklung Beteiligten durch eine gerechte Verteilung der Ressourcen.



Arbeitsfelder ProReKo
Aus diesen Globalzielen werden im folgenden die Leistungs-versprechen als Feinziele und die notwendigen Erfolgskriterien mit ihren erforderlichen Maßnahmen abgeleitet. Sie sind nach den für "ProReKo" aufgestellten Arbeitsfeldern gegliedert:

    1. Qualitätsmanagement
    2. Bildungsangebote
    3. Personalmanagement
    4. Budgetierung
    5. Schulverfassung



Zu diesen Arbeitsfeldern sind jeweils Leistungsversprechen, Erfolgskriterien und Maßnahmen (Arbeitspakete) angegeben.

Arbeitsfeld 1 Qualitätsmanagement
Im Arbeitsfeld 1 Qualitätsmanagement befassen sich die Leistungs-versprechen mit der Implementation der Mission und Werte in der Schulgemeinschaft der Elisabeth-Selbert-Schule. Die schulischen Steuerungsprozesse werden durch Qualitätsmanagement systematisch optimiert werden.

Eine exzellente Unterrichtsqualität soll erreicht werden, u.a. durch individuelle Bildungsangebote. Ferner wird an der Schule eine effektive Information und Kommunikation angestrebt, welche durch geeignete Systeme (besonders BSCW-Server) unterstützt und dokumentiert wird. Alle relevanten Aspekte der Qualität werden durch Evaluation weiterentwickelt.

Arbeitsfeld 2 Bildungsangebot
Im Arbeitsfeld 2 Bildungsangebot soll bei einer möglichst hohen Unterrichtsversorgung die Unterrichtsqualität durch neue Unterrichtsmethoden, individuelle Schülerförderung und effektive Lehrerfortbildung gewährleistet werden. Jeder Bildungsgang erhält ein eigenes Profil und bietet zertifizierte Zusatzqualifikationen an.

Weiterbildungswünsche der Gesellschaft und Wirtschaft werden berücksichtigt, um die Kooperation mit den außerschulischen Partnern zu stärken.

Arbeitsfeld 3 Personalmanagement
Im Arbeitsfeld 3 Personalmanagement wird angestrebt, dass die Führungskräfte ihre Aufgabenwahrnehmung systematisch verbessern und ihre Kompetenzen für die schulische Qualitätsentwicklung einsetzen.

Ein Personalförderungskonzept wird entwickelt, um die Mitarbeiter/-innen optimal einzusetzen. Ein Verwaltungsmanagement wird systematisch eingeführt und evaluiert.

Desweiteren werden Konzepte für die Unterstützung neuer Kolleginnen/Kollegen, für flexible Arbeitszeitgestaltung, für die Vergabe von Anrechnungsstunden, für systematische Führungskräftebeurteilung, für ein Gratifikationssystem und für ein Beschwerdemanagement -bezogen auf alle Mitglieder der Schulgemeinschaft - erarbeitet und umgesetzt.

Arbeitsfeld 4 Budgetierung
Im Arbeitsfeld 4 Budgetierung wird ein Konzept zur verlässlichen, transparenten, effizienten und professionellen Totalbudgetierung eingeführt und umgesetzt. Bei der Budgetverwendung wird auf den regionalen Bedarf an Bildungsangeboten geachtet. Die Schule entwickelt ein Konzept zur Beschaffung zusätzlicher Einnahmen.

Arbeitsfeld 5 Schulverfassung
Im Arbeitsfeld 5 Schulverfassung wird diese auf der Grundlage des Leitbildes unter Berücksichtigung der Vorgaben von ProReKo gestaltet. Durch fraktale Organisationsstrukturen werden Entscheidungsbefugnisse festgelegt und an die Verantwortlichkeiten übertragen

Übersicht im Anhang
Die Leistungsversprechen mit Erfolgskriterien und Arbeitspaketen (Maßnahmen) sind im vollen Wortlaut im Anhang zu finden. Die zeitliche Umsetzung der Arbeitspakete erstreckt sich über fünf Jahre. Die kurz- und mittelfristig abzuarbeitenden Maßnahmen werden im folgenden Kapitel aufgeführt.

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Was wir konkret umsetzen

Die gezielte Umsetzung der in ProReKo abgegebenen Leistungsversprechen erfolgt an der Elisabeth-Selbert-Schule in einzelnen Arbeitspaketen. Diese Vorgehensweise orientiert sich an den Grundsätzen des Projektmanagement, um möglichst große Verbindlichkeit herzustellen.

Arbeitspakete / Zeit- und Ressourcenplanung / Rolle der Steuergruppe
In einem gemeinsamen Prozess wurden die Arbeitspakete im Kollegium verteilt, die von Arbeitspaketverantwortlichen geleitet werden. Für die einzelnen Maßnahmen sind weitere Mitarbeiter, Aufgabenbeschreibung und Inhalte sowie Ergebnisse und Erfolgskriterien angegeben.

Für jedes Arbeitspaket werden die Rahmenbedingungen und Koordinierungsmaßnahmen berücksichtigt. Für die Verbindlichkeit unerlässlich ist die möglichst präzise Zeitplanung. Die für die Gesamtdurchführung des Projektes notwendigen Arbeitsstunden werden auf die Arbeitspakete verteilt. Der Schulentwicklungsgruppe kommt die wichtige Aufgabe der Koordination und Steuerung unter Berücksichtigung der systematischen Qualitätsentwicklung zu.

Zeitrahmen
In der folgenden Tabelle sind die den Arbeitsfeldern zugeordneten Arbeitspakete aufgelistet. Es wird ersichtlich, welche Arbeitspakete bereits angefangen wurden bzw. bis zum Schuljahr 2004/2005 voraussichtlich beendet sein werden.

Die einzelnen Arbeitspakete können bei der Schulleitung eingesehen werden.

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Wie wir evaluieren

Bisherige Erfahrungen
Die Elisabeth-Selbert-Schule blickt auf erste Erfahrungen mit Evaluationsinstrumenten zurück.

Im Projekt "QuiSS" wurden eine interne und eine externe Evaluation durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Erprobung flossen in den Projektabschlussbericht ein. Sehr hilfreich war bzw. ist für die Schule die Beratung durch externe Fachleute.

In dem sich anschließenden Projekt "Qualitätsentwicklung in Netzwerken" wird intern die Unterrichtsentwicklung regelmäßig evaluiert, unterstützt von der Überprüfung durch eine pädagogische Entwicklungsbilanz zu Beginn und zu Ende des Projektes. Der Austausch im Netzwerk und das Coaching durch eine Beraterfirma unterstützen die interne Evaluation gezielt.

Positiv hervorzuheben ist die bisher gelebte Offenheit für überwiegend informelle Rückmeldungen, die in der täglichen Arbeit berücksichtigt werden. Eine systematische Qualitätsentwicklung wie z.B. "Gute Schule" steckt noch in den Anfängen.

Grundsätze des Projektmanagements / Jahresbildungsbericht/ Entwicklungsbericht
Im Schulversuch "ProReKo" findet regelmäßig eine Selbstbewertung statt. Grundlage ist das vorliegende Schulprogramm. Die Arbeit der einzelnen Teams und der Mitarbeiter der Arbeitspakete orientiert sich an den Grundsätzen des Projektmanagements.

Der im Schulversuch geforderte Jahresbildungsbericht und ein Entwicklungsbericht, der sich in pädagogische, organisatorische und finanzielle Aspekte gliedert, tragen ebenfalls zur Qualitätssicherung und Rechen-schaftslegung bei. Die Begleitung im Sinne einer externen Evaluation wird als zusätzliches Steuerungselement genutzt.

Selbstbewertung nach EFQM / Erfolgskriterien
Die Mitglieder der Gesamtkonferenz haben als Instrument der Selbstbewertung das EFQM-Modell gewählt und führen eine Selbstbewertung in einem Abstand von zwei Jahren durch. Dabei werden in der Systematik für die Qualitätsentwicklung zunächst die gewünschten Ergebnisse anhand von Kriterien bestimmt. Das ist im Jahre 2003 geschehen.

Darauf basiert die Planung und Entwicklung des Vorgehens, welches an der Elisabeth-Selbert-Schule in Form von verbindlichen Arbeitspaketen umgesetzt wird. Die Erfolgskriterien der einzelnen Leistungsversprechen als Indikatoren für den Erfolg sind im Anhang in ausführlicher Form den Arbeitsfeldern zugeordnet.

Blick in die Zukunft
Das typische Merkmal einer lernenden Organisation ist ein zyklischer Qualitätsentwicklungsprozess. Dabei werden nach der Bestandsaufnahme aus den Stärken und Verbesserungsbereichen Maßnahmen abgeleitet.

Der Umsetzung der Maßnahmen folgt eine Bewertung und Überprüfung, aus denen wiederum neue Ziele gesetzt werden. Dieser Vorgang ist für die Jahre 2005 und 2007 geplant. Zusätzlich ist am Ende des Schulversuchs "ProReKo" im Schuljahr 2007/2008 eine Abschlussevaluation vorgesehen.

Schule hat eine Vorbildfunktion für die ihr anvertrauten jungen Menschen, die kurz vor der Entlassung in das Berufsleben stehen. Insbesondere die Elisabeth-Selbert-Schule als eine berufsbildende Schule mit den Kontakten zu außerschulischen Partnern muss sich deshalb in ständigen Lernprozessen weiterentwickeln, mit dem gesellschaftlichen Wandel auseinandersetzen und im Sinne des Leitbildes angemessen darauf reagieren.

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Anhang


Arbeitsfeld 1 Qualitätsmanagement

Nummer des Arbeitspaketes
Beschreibung des Arbeitspaketes
Umsetzung der Arbeitspakete
kurzfristig ca. 1 Jahrmittelfristig ca. 2 Jahrelangfristig ca. 4 Jahre
1.1.1.1.Mission und Werte werden in Abstimmung mit der Schulgemeinschaft entwickelt, formuliert, bekannt und bewusst gemacht.x

1.1.3.1.Der Leitbildsatz „Wir handeln umweltverträglich“ wird durch die Realisierung eines Umweltkonzeptes konsequent umgesetzt.


1.1.4.1.Durch geeignete Umfragen bei Schülern und Lehrern wird der Umfang psychischer Verletzungen festgestellt. Es werden ggf. geeignete Maßnahmen unter Einbeziehung von Fachleuten ergriffen.


1.1.5.1.Aus dem Leitbild (Vision( (zu überprüfen „Globalziel ProReKo) werden periodisch Ziele für die Schule konkretisiert. Diese Ziele werden soweit sinnvoll heruntergebrochen, z. B. bis auf Mitarbeiter- und Schülerebene.


1.2.1.1.Das Führungsverhalten der Schulleitung wird systematisch hinterfragt, z. B. durch eine regelmäßige Führungskräftebeurteilung.

x
1.2.4.1.Die Führungskräfte sorgen dafür, dass in allen Abteilungen die Teamarbeit, soweit sinnvoll, eingeführt und ständig auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft wird.


1.3.1.1.Überall wo sinnvoll werden Prozesse eindeutig beschrieben, z. B. in Form von Flussdiagrammen.x

1.3.2.1.Neue Prozesse werden entsprechend gestaltet.x

1.3.3.1.Die Steuerung der Schule und die für die Schulentwicklung erforderlichen Erfolgsindikatoren sind festgelegt. Darin sind die ProReKo-Standards enthalten. Die einzelnen Indikatoren werden mit quantitativen Zielen versehen. Die Ziele werden verfolgt. Zielabweichungen werden durch entsprechende Maßnahmen korrigiert.


1.4.1.1.Durch geeignete Rückmeldungen wird die Effektivität der pädagogischen Tage, der Konferenzen und anderer Veranstaltungen der Schule überprüft.


1.4.1.2.Durchfaller-, Abbrecherquoten und Abschlüsse werden abteilungsweise ausgewertet und die Rückschlüsse ggf. in Maßnahmen umgesetzt.


1.4.2.1.Alle Teams schließen Zielvereinbarungen ab und überprüfen konsequent deren Einhaltung.
x
1.5.1.1.Die Entwicklungstrends im Umfeld der Schule werden systematisch beobachtet, verfolgt und dokumentiert.


1.5.2.1Die Ergebnisse aus schulinternen und zentralen Prüfungen werden systematisch ausgewertet und genutzt.


1.5.3.1.Die Bedürfnisse der Mitglieder der Schulgemeinschaft und der vorgelagerten und nachfolgenden Bildungseinrichtungen werden systematisch ermittelt und nach Möglichkeit verwirklicht.


1.5.4.1. Evaluation der einzelnen Lehrkräfte über den Unterricht und das Klima in der Klasse wird zum Regelfall (intern, frühzeitig im Schuljahr).

x
1.5.4.2.Die Transparenz der Erfahrungsaustausche innerhalb der Fachgruppen und über die Fachgruppen hinweg wird systematisch intensiviert.


1.5.5.1.Die Arbeit im Qualitätsnetzwerk wird fortgesetzt und auf ihren Nutzen hin bewertet und überprüft.
x
1.5.6.1.In den Teams und Fachgruppen wird die systematische Unterrichtsentwicklung vorangetrieben und evaluiert (z. B. Lernfeldarbeit).


1.5.7.1.Ein Beratungstag wird durchgeführt.


1.5.7.2.HIT-/AWT-Lehrer werden eingebunden.


1.5.7.3.IMA-Beteiligung findet statt.

x
1.5.7.4.Beratung wird auf Wunsch an den allgemeinbildenden Schulen geleistet.


1.5.8.1.Allen Lehrkräften wird die Möglichkeit gegeben, am Klippert-Training teilzunehmen.

x
1.5.8.2.Die „Methodenteams“ (Klippert-Teams) werden unterstützt (z. B. durch Supervision).

x
1.5.8.3.In der Schulgemeinschaft werden die Prozesse systematisch verbessert, insbesondere der Unterrichtsprozess.


1.5.8.4.Der Einsatz von Qualitätszirkeln wird überprüft.


1.6.1.1.Förder- und Stützunterricht werden ausgebaut, eine Hausaufgabenbetreuung wird eingeführt, z. B. durch Einführen von Peer-education, (z. B. Mathe-Nachhilfe) mit oder auch ohne Bezahlung.


1.7.1.1.Zusammen mit der SV wird darüber nachgedacht, in welcher Form verstärkt kulturelle Aktionen stattfinden sollen.


1.7.3.1.Das in der Schule vorhandene Mängelmeldesystem wird überarbeitet und konsequent umgesetzt.x

1.7.4.1.Es wird ein Beschwerdemanagement eingeführt.
x
1.7.5.1.Es wird ein durchgängiges Sprechzeitenkonzept erarbeitet und umgesetzt.
x
1.7.6.1.Die Öffentlichkeitsaufgabe wird als Querschnittsaufgabe definiert, entsprechende Verantwortlichkeiten werden festgelegt.


1.8.1.1.Es wird ein einheitliches schulinternes Kommunikationssystem eingeführt, z. B. in Form des Intranets. Die Fachgruppen „pflegen“ ihren Bereich des Intranets.

x
1.8.1.2.Es wird ein Konzept zur Beschaffung und Strukturierung von Informationen und Wissen entwickelt und umgesetzt („Wissensserver“).

x
1.8.1.3.Um Termine, die nicht im Terminplan verankert sind, besser abstimmen zu können, werden schulische Termine in ihrer Gesamtheit systematisch erfasst, z. B. im Intranet.


1.8.1.4.Es wird ein Konzept erarbeitet, das eine systematische Weitergabe von neuen Erfahrungen und Erkenntnissen ermöglicht.

x
1.8.2.1.Es wird ein Gesamtkonzept zur Beschaffung, Nutzung und Wartung von PCs und zur Vernetzung erstellt und umgesetzt.


1.8.4.1.Ein Schülerinformationssystem wird eingeführt, z. B. durch entsprechende Zugriffsberechtigungen im Internet.


1.8.4.2.Vertretungspläne werden rechtzeitig und verständlich (insbesondere für Schüler/innen) zugänglich gemacht.


1.8.4.3.Die SV wird in den Informationsprozess eingebunden.


1.8.4.4.Für jede Klasse wird ein Infofach bereit gestellt.


1.9.1.1.Sicherheitsmaßnahmen werden unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen überdacht, pädagogische Interessen werden nach Möglichkeit berücksichtigt.
x
1.10.1.1.Zur Sicherung und Steigerung der Qualität der Elisabeth-Selbert-Schule findet eine regelmäßige Qualitätsbewertung mit Hilfe des EFQM-Prozesses statt.
x


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Arbeitsfeld 2 Bildungsangebote
Nummer des Arbeitspaketes
Beschreibung des Arbeitspaketes
Umsetzung der Arbeitspakete
kurzfristig ca. 1 Jahrmittelfristig ca. 2 Jahrelangfristig ca. 4 Jahre
2.1.1.1.Das Stundensoll je Bildungsgang wird festgelegt.x

2.1.2.1.Die Lehrerzahl wird an die jeweilige Schülerzahl und Lerngruppengröße angepasst.x

2.2.1.1.Neue Unterrichtsmethoden werden für alle Lehrer systematisch eingeführt.
x
2.2.2.1.Neue Unterrichtsmethoden werden im Unterricht umgesetzt und anschließend evaluiert.
x
2.2.2.2.Kreative Unterrichtsformen werden zusammengetragen und mit den Bedingungen zur Umsetzung und Evaluation veröffentlicht.
x
2.3.1.1.Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsträgern (z. B. ESTA Bildungswerk) wird verstärkt.

x
2.3.2.1.Der Bedarf des Förder- und Stützunterrichts wird ermittelt. Ein entsprechendes Angebot wird gestellt und evaluiert.

x
2.3.2.2.Hausaufgabenbetreuung wird eingeführt.


2.3.3.1.Für Lernstarke werden die Module zum Creditpoint-System überprüft.
x
2.3.4.1.Ein Logbuchkonzept wird erstellt, umgesetzt und evaluiert.


2.3.5.1.Die Lehrkräfte werden bezüglich Zielvereinbarungen mit Schülern, Erstellen eines Konzeptes für Zielvereinbarungen und deren Umsetzung und Evaluation geschult.


2.3.6.1.Der Bedarf an Arbeitsgemeinschaften wird ermittelt, ein entsprechendes Angebot wird gestellt und evaluiert.


2.4.1.1.Schulungen zur Verbesserung des Unterrichts in allen Fachbereichen werden durchgeführt.


2.4.1.2.Ein Multiplikatorensystem für Lehrkräfte wird installiert.


2.4.2.1.Experten werden verstärkt in das Unterrichtsgeschehen einbezogen.


2.4.2.2.Lehrkräfte sind verpflichtet, in ihrem Fachbereich an Informationsveranstaltungen teilzunehmen.


2.5.1.1.Die Bildungsgänge formulieren ihr eigenes Profil.

x
2.5.1.2.Die Inhalte der Bildungsgänge werden ihrem Profil angepasst.

x
2.5.1.3.Das Projekt „Schule ohne Rassismus“ wird vollständig umgesetzt.


2.6.1.1.Jeder Bildungsgang überprüft die Möglichkeit Zusatzqualifikationen anzubieten und setzt diese ggf. um.


2.6.1.2.Zusatzqualifikationen werden auch durch Externe angeboten und evaluiert.


2.7.1.1.Der Bedarf der Wirtschaft und der Gesellschaft an Weiterbildung wird ermittelt. Ein entsprechendes Angebot wird gestellt und evaluiert.




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Arbeitsfeld 3 Personalmanagement
Nummer des Arbeitspaketes
Beschreibung des Arbeitspaketes
Umsetzung der Arbeitspakete
kurzfristig ca. 1 Jahrmittelfristig ca. 2 Jahrelangfristig ca. 4 Jahre
3.1.1.1.Die Aufgaben und Ziele der Schulleitung werden veröffentlicht und evaluiert.


3.1.2.1.Die Schulleitung führt in regelmäßigen Abständen Supervision durch.


3.2.1.1.Unter Einbeziehung des Schulpersonalrats wird ein Konzept entwickelt, das die Belastungen der Mitarbeiter aufzeigt und Vorschläge zu deren Ausgleich aufzeigt.


3.2.2.1.Die Qualifikationen der Mitarbeiter werden ermittelt und auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmt.


3.2.3.1.Grundsätze zum Unterrichtseinsatz in Zusammenarbeit mit den teams werden formuliert.


3.3.1.1.Die Verwaltungsarbeit wird beschrieben, zugeordnet und laufend überprüft. Auf dieser Grundlage wird ein Konzept erarbeitet, nach dem bestimmte Aufgaben ausgegliedert werden.


3.4.1.1.Ein Stellen- und Beförderungsplan in Zusammenarbeit mit dem SPR wird erstellt.


3.4.1.2.Eine Führungskräftebeurteilung mittels Fragebogen wird durchgeführt.


3.4.2.1.Ein Konzept zur Durchführung von Jahresgesprächen in Zusammenarbeit von Schulleitung und SPR wird entwickelt und umgesetzt.


3.4.3.1.Das Konzept zur Personalförderung wird überarbeitet, veröffentlicht und evaluiert.


3.4.4.1.Das bestehende Fortbildungskonzept wird weiterentwickelt.


3.5.1.1.Ein umfassendes Konzept zur Unterstützung des Kollegiums (neuer Kollegen/innen) wird weiterentwickelt.


3.6.1.1.Vorliegende Konzepte zur Durchführung von Jahresgesprächen in Zusammenarbeit von Schulleitung und SPR wird entwickelt und umgesetzt.


3.7.1.1.Jeder Fachbereich überdenkt die Umsetzung flexibler Arbeitszeitmodelle, erprobt und evaluiert diese.


3.8.1.1.Vorliegende Kriterien zur Vergabe von Anrechnungsstunden werden überprüft, beschlossen, umgesetzt und evaluiert.


3.9.1.1.Die Mitarbeiter werden zum Führungsverhalten regelmäßig befragt.


3.10.1.1.Das Für und Wider eines Gratifikationskonzepts wird überdacht und ggf. erprobt.


3.2.3.1.Grundsätze zum Unterrichtseinsatz in Zusammenarbeit mit den teams werden formuliert.




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Arbeitsfeld 4 Budgetierung
[tabelle 26]
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Arbeitsfeld 5 Schulverfassung
Nummer des ArbeitspaketesBeschreibung des ArbeitspaketesLaufendes Arbeitspaket ab dem Schuljahr 2003/2004Voraussichtliches Ende des Arbeitspaketes im Schuljahr 2004/2005
5.1.1.1.Auf Grundlage des Organisationsplanes wird ein Schulverfassung erstellt, umgesetzt und evaluiert.

5.1.1.2.Die Entscheidungsgremien geben sich Geschäftsordnungen, die umgesetzt und evaluiert werden.

5.2.1.1.Der Organisationsplan wird fertiggestellt, veröffentlicht, umgesetzt und evaluiert (fraktale Strukturen).

5.2.1.2.Die Stellenbeschreibungen werden erstellt, umgesetzt und evaluiert (fraktale Strukturen).

5.2.1.3.Die Schnittstellen werden erfasst (fraktale Strukturen).

5.3.1.1.Die Zusammensetzung und Aufgabenstellung des Schulbeirates werden festgelegt.

5.4.1.1.Prozesse (z.B. Neueinstellungen und Beförderungen) werden optimiert.

5.5.1.1.Die Aufgaben der Gesamtkonferenz werden festgelegt und evaluiert.

5.5.1.2.Ein Konzept zur Mitarbeiterversammlung wird entwickelt und erprobt.



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